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Tierversuche und tierverbrauchsfreie Lehre in Mecklenburg-Vorpommern
04.03.2026
Mecklenburg-Vorpommern
Beschreibung
Die Anfrage behandelt den Einsatz von Tieren im Studium an Hochschulen in Mecklenburg-Vorpommern sowie die Lehre von tierversuchsfreien Methoden. Tiere werden weiterhin in verschiedenen Studiengängen (v. a. Lebenswissenschaften) genutzt, etwa für anatomische Untersuchungen, Verhaltensexperimente oder Qualifikationsnachweise. Die Zahlen variieren je nach Hochschule; insbesondere Mäuse, Ratten, Fische und wirbellose Tiere kommen zum Einsatz. Teilweise werden bereits Ersatzmethoden wie Computersimulationen, menschliche Probanden oder Modelle verwendet. Spezifische Förderprogramme zur Umstellung auf tierfreie Lehre existieren nicht. New Approach Methodologies (NAMs) spielen zunehmend eine Rolle, sind aber nicht flächendeckend in die Lehre integriert und institutionell kaum verankert. Hürden sind vor allem organisatorische, finanzielle und personelle Anforderungen. Darüber hinaus wird nach Tierversuchen mit Kaninchen gefragt. Zwischen 2019 und 2025 wurden 21 Tierversuche mit Kaninchen genehmigt für Forschung, Ausbildung und regulatorische Zwecke.
Fragen
1. In welchen Studiengängen und an welchen Hochschulen werden Tiere zu Lehrzwecken eingesetzt?
a) In welcher Form werden die Tiere genutzt?
b) Wie viele Tiere wurden in den letzten fünf Jahren eingesetzt?
2. In welchen Fällen wurden Tiere durch tierfreie Lehrmethoden ersetzt? Welche Hürden gab es dabei?
3. Gibt es Förderprogramme oder finanzielle Unterstützung für die Umstellung auf tierfreie Methoden?
4. In welchen Studiengängen werden Inhalte zu NAMs gelehrt?
a) Gibt es entsprechende Professuren oder Lehrstühle?
b) Welche Hürden bestehen bei der Einführung?
5. Wie viele Tierversuche mit Kaninchen wurden 2019–2025 genehmigt?
a) Wie viele Tiere waren betroffen?
b) Für welche Zwecke wurden sie verwendet?